Hilfe & Fehlerbehebung
PTR-Eintrag (Reverse DNS)
Worum es geht
Ein PTR-Eintrag ordnet eine IP-Adresse zurück zu einem Hostnamen — die Umkehrung eines A-Eintrags. Mailserver prüfen ihn ständig: Mail von einer IP mit fehlendem oder nicht übereinstimmendem Reverse DNS zu senden, ist ein starkes Spam-Signal.
So liest du dein Ergebnis
Für die IP eines Mailservers sollte der PTR existieren und mit dem Namen übereinstimmen, den der Server in seiner SMTP-Begrüßung verwendet (und der A-Eintrag dieses Namens sollte auf dieselbe IP zurückzeigen — "forward-confirmed reverse DNS").
Häufige Probleme und wie du sie behebst
Kein PTR-Eintrag auf der IP eines sendenden Mailservers
Wie es sich zeigt: Ausgehende Mail wird zurückgewiesen oder landet bei großen Anbietern im Spam; Unzustellbarkeitsnachrichten erwähnen Reverse DNS oder rDNS.
So behebst du es: PTR-Einträge werden von dem kontrolliert, dem der IP-Block gehört — deinem Hosting-/Cloud-Anbieter — nicht vom DNS deiner Domain. Setze ihn in der Konsole des Anbieters (die meisten Clouds haben ein rDNS-Feld) oder eröffne ein Ticket und lasse ihn auf den Hostnamen deines Mailservers zeigen.
PTR existiert, stimmt aber nicht mit dem HELO-Namen des Mailservers überein
Wie es sich zeigt: Strengere Empfänger stellen Mail zurück oder weisen sie ab; die Spam-Werte sind erhöht, obwohl SPF/DKIM bestehen.
So behebst du es: Bringe alle drei in Einklang: den PTR-Namen, den Hostnamen, den der Mailserver ankündigt (HELO/EHLO), und den A-Eintrag dieses Hostnamens. Alle sollten auf einen Namen und eine IP übereinstimmen.
Generischer Anbieter-PTR (z. B. 203-0-113-7.provider.example)
Wie es sich zeigt: Manche Empfänger behandeln Mail von generisch wirkendem rDNS als Verbraucher-Niveau und bewerten sie als wahrscheinlichen Spam.
So behebst du es: Ersetze den Standard-PTR über die rDNS-Einstellungen deines Anbieters durch einen Hostnamen unter deiner eigenen Domain (z. B. mail.deinedomain.com).