ServerRecords

DKIM-Eintrag Abfrage

Verwandte Tools

Blacklist-Abfrage

Fragt ab, ob die IP-Adresse dieser Domain (oder die von dir eingegebene IP-Adresse) auf gängigen E-Mail-Blacklists (DNSBL) gelistet ist — eine Listung kann dazu führen, dass ausgehende E-Mails abgelehnt oder als Spam eingestuft werden.

Worum es geht

DKIM signiert ausgehende Mail mit einem privaten Schlüssel; Empfänger holen den öffentlichen Schlüssel von selector._domainkey.deinedomain.com, um zu überprüfen, dass die Nachricht autorisiert und unverändert war. Jeder Anbieter verwendet seinen eigenen Selektornamen.

So liest du dein Ergebnis

Ein gesunder Eintrag enthält p= gefolgt von einem langen Base64-Schlüssel. Ein leeres p= bedeutet, dass der Schlüssel widerrufen wurde. Keinen Eintrag zu finden bedeutet oft nur, dass du den falschen Selektor abgefragt hast — prüfe die Dokumentation deines Anbieters auf den genauen Selektornamen.

Häufige Probleme und wie du sie behebst

DKIM-Eintrag fehlt für den Selektor, mit dem der Anbieter signiert

Wie es sich zeigt: Empfänger zeigen dkim=fail oder dkim=none; DMARC-Berichte listen scheiternde Quellen auf, die eigentlich dein eigener Anbieter sind.

So behebst du es: Kopiere den genauen Eintrag (Selektor und Wert) aus der Admin-Konsole deines E-Mail-Anbieters ins DNS. Bei Microsoft 365 und einigen anderen musst du nach dem Veröffentlichen der CNAMEs zusätzlich in der Konsole auf "DKIM aktivieren" klicken.

Eintrag vom DNS-Anbieter abgeschnitten oder umformatiert

Wie es sich zeigt: Die DKIM-Verifizierung schlägt fehl, obwohl der Eintrag "existiert"; der Schlüssel im DNS unterscheidet sich geringfügig vom ausgegebenen.

So behebst du es: Füge den Wert erneut ein; bei Schlüsseln über 255 Zeichen stelle sicher, dass der Anbieter sie korrekt in mehrere in Anführungszeichen gesetzte Zeichenketten aufteilt. Prüfe mit einer Abfrage und vergleiche den vollständigen p=-Wert Zeichen für Zeichen.

Schlüssel nie rotiert

Wie es sich zeigt: Derselbe DKIM-Schlüssel signiert seit Jahren die Mail; eine Kompromittierung dieses Schlüssels würde Angreifern erlauben, auf unbestimmte Zeit in deinem Namen zu signieren.

So behebst du es: Rotiere Schlüssel regelmäßig (Anbieter mit gepaarten Selektoren wie selector1/selector2 automatisieren das). Veröffentliche den neuen Schlüssel, stelle die Signierung um, und widerrufe dann nach einer Übergangsphase den alten mit einem leeren p=.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein DKIM-Eintrag?
Ein DKIM-Eintrag ist ein DNS-TXT-Eintrag mit dem öffentlichen Schlüssel, der die DKIM-Signatur Ihrer ausgehenden E-Mails prüft und belegt, dass die Nachricht unterwegs nicht verändert wurde. Er liegt unter selector._domainkey.ihredomain.
Warum benötigt die Abfrage einen Selector?
Jeder Signaturschlüssel hat einen Selector (z. B. „google" oder „s1"), der Empfängern sagt, welchen _domainkey-Eintrag sie abrufen sollen. Geben Sie oben Ihren Selector ein, um den passenden öffentlichen Schlüssel nachzuschlagen.
Wo finde ich meinen DKIM-Selector?
Im s=-Feld des DKIM-Signature-Headers einer von Ihnen gesendeten Nachricht oder in den DNS-Einrichtungsanweisungen Ihres Mail-Anbieters. Gängige Selektoren sind „google", „default", „s1" und „k1".
Welche Schlüssellänge sollte DKIM haben?
Verwenden Sie mindestens einen 2048-Bit-RSA-Schlüssel; 1024 Bit ist schwach und wird ausgemustert. Einige Anbieter bieten auch Ed25519-Schlüssel.
Warum schlägt mein DKIM fehl?
Übliche Ursachen: Der veröffentlichte Schlüssel passt nicht zum Signaturschlüssel, der TXT-Eintrag wurde im DNS geteilt oder abgeschnitten, die Nachricht wurde unterwegs verändert, oder der falsche Selector wurde abgefragt.