ServerRecords

Hilfe & Fehlerbehebung

Blacklists (DNSBL)

Worum es geht

DNS-basierte Blacklists (DNSBLs) führen IP-Adressen auf, die beim Versenden von Spam beobachtet wurden. Die meisten Mail-Anbieter fragen mehrere davon ab; auf einer weit verbreiteten gelistet zu sein, schadet der Zustellung messbar.

So liest du dein Ergebnis

Auf allen Zonen sauber zu sein ist das Ziel. Eine einzelne Listung auf einer unbekannten Liste bedeutet wenig; eine Listung auf einer großen Zone (z. B. Spamhaus) verlangt Handeln. Listungen gelten für die IP, nicht für die Domain — geteilte IPs teilen ihre Reputation.

Häufige Probleme und wie du sie behebst

Auf einer großen Blacklist gelistet

Wie es sich zeigt: Weit verbreitete Unzustellbarkeitsnachrichten, die die Blacklist namentlich nennen, oder ein plötzlicher Zusammenbruch der Zustellung an große Anbieter.

So behebst du es: Stoppe zuerst die Ursache — ein kompromittiertes Konto, eine infizierte Maschine, ein offenes Relay oder tatsächlich spammiges Versenden. Beantrage dann die Streichung über das jeweilige Verfahren der Liste (jede hat ihr eigenes Formular). Eine Streichung ohne Behebung der Ursache führt zu prompter Wiederlistung.

Eine verschmutzte IP geerbt

Wie es sich zeigt: Ein brandneuer Server ist gelistet, bevor du eine einzige Nachricht gesendet hast — der vorherige Mieter hat die Adresse verbrannt.

So behebst du es: Beantrage die Streichung unter Berufung auf den neuen Eigentümer, oder bitte den Anbieter um eine andere IP. Prüfe Kandidaten-IPs, bevor du Produktions-Mail auf sie zeigen lässt.

Nur auf winzigen oder Pay-to-Delist-Zonen gelistet

Wie es sich zeigt: Ein Scanner zeigt "gelistet" auf Listen, denen du in echten Unzustellbarkeitsnachrichten nie begegnet bist.

So behebst du es: Prüfe, ob echte Empfänger diese Liste tatsächlich nutzen (Unzustellbarkeitsnachrichten sagen es dir). Ignoriere erpresserische Pay-to-Delist-Betreiber; seriöse Listen verlangen nie Geld für eine Streichung.

Abfrage für diesen Eintrag starten